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	<title>Kommentare zu: Dortmund Sozialamt</title>
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	<description>News rund ums SGB / Hartz 4 - Erfahrungen und Kontaktadressen der Sozialämter in DE</description>
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		<title>Von: admin</title>
		<link>http://www.sozialaemter.com/index.php/sozialamt-dortmund/comment-page-1/#comment-13</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 13:01:55 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;NEWSFLASH ZUM SOZIALAMT DORTMUND - Dortmund (ddp-nrw) Nicht die Kälte war Stephans Problem, die ihn in die Städtische Übernachtungsstelle für wohnungslose Männer in Dortmund verschlug Wie er sein Dach über dem Kopf verlor, möchte der Arbeitslose jedoch lieber nicht erzählen.&lt;/strong&gt;
Nicht die Kälte war Stephans Problem, die ihn in die Städtische Übernachtungsstelle für wohnungslose Männer in Dortmund verschlug. Wie er sein Dach über dem Kopf verlor, möchte der Arbeitslose jedoch lieber nicht erzählen. «Auf der Straße habe ich aber noch nicht leben müssen», fügt der 35-jährige Arbeitslose hinzu. Seit Januar 2009 zählt die Dortmunder Übernachtungsstelle für Obdachlose 13 Neuzugänge. Trotz eisiger Temperaturen ist die Notunterkunft nach Angaben ihres Leiters, Jörn-Peter Hülter, nicht ausgelastet.

In Nordrhein-Westfalen schwanken die Schätzungen zur Obdachlosenzahl stark. Mal werden nur Menschen eingerechnet, die tatsächlich auf der Straße leben. Zu höheren Zahlen kommt, wer Menschen ohne Wohnung mit einberechnet. Das Landesamt für Statistik nennt für Mitte 2008 eine Zahl von 12 365 Obdachlosen in NRW. Es gibt zudem eine Dunkelziffer von Menschen, die sich trotz fehlender Unterkunft nicht bei den Behörden melden. Für 2007 nennt das Familienministerium die Zahl von 17 782 Menschen in Obdachlosigkeit, rund 80 Prozent davon Männer.

In Dortmunder Einrichtungen sind laut Sozialamt derzeit 210 Obdachlose gemeldet, davon 32 in der Übernachtungsstelle unweit des Hauptbahnhofs. Die 46 Betten können laut Einrichtungsleiter Hülter bei Bedarf doppelstöckig belegt und mit Matratzen ergänzt werden. «Die höchste Auslastung ist jedoch stets im April und Mai und nicht im Winter», sagt der Diplompädagoge. In der kalten Jahreszeit würden viele von Verwandten oder Bekannten vorübergehend aufgenommen.

Teilweise gebe es auch noch Misstrauen unter der Obdachlosen gegenüber der Einrichtung wegen ihres ehemals schlechten Rufs, vermutet Hülter. «Gewalt gibt es aber schon lange nicht mehr und jeder Bewohner bekommt hier ein Schließfach für Wertsachen und einen abschließbaren Spind», betont er.

«In Dortmund muss niemand auf der Straße übernachten. Wir finden immer eine Lösung», sagt auch Klaus-Dieter Rohe, Bereichsleiter des Fachdienstes Wohnen beim Sozialamt. Seit der Übernahme durch den Träger «European Homecare» vor zwei Jahren wurde die Übernachtungsstelle deshalb von einer Dauerwohneinrichtung zu einer Notstelle umfunktioniert. «Die zwei Übernachtungsstellen für Männer und Frauen sind nur eine kurzfristige Lösung«, erläutert Rohe. Daran schließe sich ein System der Beratung und Integration in betreutes Wohnen an. Zudem habe die Stadt ein dichtes Netz an Prävention. »Wir werden in dem Moment tätig, wenn der Wohnungsverlust droht, etwa wenn Mietzahlungen nicht mehr erfolgen», sagt Rohe.

Rund um die Uhr können Bedürftige das Haus in der Unionstraße aufsuchen. Auch könnten sie so lange bleiben, wie sie wollten, versichert Jörn-Peter Hülter. Ziel sei es jedoch, so schnell wie möglich wieder eine richtige Wohnung zu finden.

In einem ersten Gespräch versuche er deshalb zu klären, was den Einzelnen daran hindere, eine eigene Wohnung zu bewohnen, erklärt Hülter. «Mit Druck kann ich hier gar nichts ausrichten, nur mit beständigem Reden und Nerven.« Denn nach dieser Einrichtung komme »nur noch die Straße», erklärt er seine oft mühsame Überzeugungsarbeit.

Nicht wenige Menschen »von der Straße&#039; hätten vollkommen verlernt zu wohnen, erzählt er. Ihnen müssten erst wieder ganz banal erscheinende Dinge wie Ordnung halten oder Wäsche waschen beigebracht werden. «Manchmal ist es einfach so ein Hängenlassen. Dann haben sie den Antrieb völlig verloren», sagt Hülter.

Stephan hat seinen Antrieb noch nicht verloren. Der ehemalige Landschaftspfleger in einem Gartenbaubetrieb will möglichst schnell wieder raus aus der Übernachtungsstelle. «In einem Monat kann ich wieder eine Wohnung bezahlen und dann suche ich mir einen Job», das habe er sich fest vorgenommen.

Quelle: 11.01.2009 - ddp/kvg/iha
Link zur Pressemitteilung:: www .ad-hoc-news.de/feature-obdachlosenheim-in-dortmund-trotz-kaelte-nicht--/de/Politik/19969979
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		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NEWSFLASH ZUM SOZIALAMT DORTMUND &#8211; Dortmund (ddp-nrw) Nicht die Kälte war Stephans Problem, die ihn in die Städtische Übernachtungsstelle für wohnungslose Männer in Dortmund verschlug Wie er sein Dach über dem Kopf verlor, möchte der Arbeitslose jedoch lieber nicht erzählen.</strong><br />
Nicht die Kälte war Stephans Problem, die ihn in die Städtische Übernachtungsstelle für wohnungslose Männer in Dortmund verschlug. Wie er sein Dach über dem Kopf verlor, möchte der Arbeitslose jedoch lieber nicht erzählen. «Auf der Straße habe ich aber noch nicht leben müssen», fügt der 35-jährige Arbeitslose hinzu. Seit Januar 2009 zählt die Dortmunder Übernachtungsstelle für Obdachlose 13 Neuzugänge. Trotz eisiger Temperaturen ist die Notunterkunft nach Angaben ihres Leiters, Jörn-Peter Hülter, nicht ausgelastet.</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen schwanken die Schätzungen zur Obdachlosenzahl stark. Mal werden nur Menschen eingerechnet, die tatsächlich auf der Straße leben. Zu höheren Zahlen kommt, wer Menschen ohne Wohnung mit einberechnet. Das Landesamt für Statistik nennt für Mitte 2008 eine Zahl von 12 365 Obdachlosen in NRW. Es gibt zudem eine Dunkelziffer von Menschen, die sich trotz fehlender Unterkunft nicht bei den Behörden melden. Für 2007 nennt das Familienministerium die Zahl von 17 782 Menschen in Obdachlosigkeit, rund 80 Prozent davon Männer.</p>
<p>In Dortmunder Einrichtungen sind laut Sozialamt derzeit 210 Obdachlose gemeldet, davon 32 in der Übernachtungsstelle unweit des Hauptbahnhofs. Die 46 Betten können laut Einrichtungsleiter Hülter bei Bedarf doppelstöckig belegt und mit Matratzen ergänzt werden. «Die höchste Auslastung ist jedoch stets im April und Mai und nicht im Winter», sagt der Diplompädagoge. In der kalten Jahreszeit würden viele von Verwandten oder Bekannten vorübergehend aufgenommen.</p>
<p>Teilweise gebe es auch noch Misstrauen unter der Obdachlosen gegenüber der Einrichtung wegen ihres ehemals schlechten Rufs, vermutet Hülter. «Gewalt gibt es aber schon lange nicht mehr und jeder Bewohner bekommt hier ein Schließfach für Wertsachen und einen abschließbaren Spind», betont er.</p>
<p>«In Dortmund muss niemand auf der Straße übernachten. Wir finden immer eine Lösung», sagt auch Klaus-Dieter Rohe, Bereichsleiter des Fachdienstes Wohnen beim Sozialamt. Seit der Übernahme durch den Träger «European Homecare» vor zwei Jahren wurde die Übernachtungsstelle deshalb von einer Dauerwohneinrichtung zu einer Notstelle umfunktioniert. «Die zwei Übernachtungsstellen für Männer und Frauen sind nur eine kurzfristige Lösung«, erläutert Rohe. Daran schließe sich ein System der Beratung und Integration in betreutes Wohnen an. Zudem habe die Stadt ein dichtes Netz an Prävention. »Wir werden in dem Moment tätig, wenn der Wohnungsverlust droht, etwa wenn Mietzahlungen nicht mehr erfolgen», sagt Rohe.</p>
<p>Rund um die Uhr können Bedürftige das Haus in der Unionstraße aufsuchen. Auch könnten sie so lange bleiben, wie sie wollten, versichert Jörn-Peter Hülter. Ziel sei es jedoch, so schnell wie möglich wieder eine richtige Wohnung zu finden.</p>
<p>In einem ersten Gespräch versuche er deshalb zu klären, was den Einzelnen daran hindere, eine eigene Wohnung zu bewohnen, erklärt Hülter. «Mit Druck kann ich hier gar nichts ausrichten, nur mit beständigem Reden und Nerven.« Denn nach dieser Einrichtung komme »nur noch die Straße», erklärt er seine oft mühsame Überzeugungsarbeit.</p>
<p>Nicht wenige Menschen »von der Straße&#8217; hätten vollkommen verlernt zu wohnen, erzählt er. Ihnen müssten erst wieder ganz banal erscheinende Dinge wie Ordnung halten oder Wäsche waschen beigebracht werden. «Manchmal ist es einfach so ein Hängenlassen. Dann haben sie den Antrieb völlig verloren», sagt Hülter.</p>
<p>Stephan hat seinen Antrieb noch nicht verloren. Der ehemalige Landschaftspfleger in einem Gartenbaubetrieb will möglichst schnell wieder raus aus der Übernachtungsstelle. «In einem Monat kann ich wieder eine Wohnung bezahlen und dann suche ich mir einen Job», das habe er sich fest vorgenommen.</p>
<p>Quelle: 11.01.2009 &#8211; ddp/kvg/iha<br />
Link zur Pressemitteilung:: www .ad-hoc-news.de/feature-obdachlosenheim-in-dortmund-trotz-kaelte-nicht&#8211;/de/Politik/19969979<br />
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